Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: April 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Starlesu Media LLC, Wyoming, USA (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber.

Der Auftragnehmer erbringt digitale Dienstleistungen, insbesondere Office Management, Webdesign, Webentwicklung und Content-Produktion.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Angebote und Aufträge

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot schriftlich (per E-Mail genügt) annimmt oder der Auftragnehmer einen Auftrag schriftlich bestätigt.

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

§ 3 Preise und Zahlung

Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) und als Nettopreise. Da es sich beim Auftragnehmer um eine US-amerikanische LLC handelt, wird keine deutsche Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Rechnungsstellung erfolgt nach Erbringung der vereinbarten Leistung, sofern nicht anders vereinbart. Bei grösseren Projekten kann eine Teilabrechnung nach Projektmeilensteinen vereinbart werden.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

§ 4 Leistungserbringung und Fristen

Liefertermine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurden.

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen remote. Die Kommunikation erfolgt per E-Mail oder über vereinbarte digitale Kanäle.

Ist der Auftragnehmer auf Zuarbeit oder Materialien des Auftraggebers angewiesen, verlängern sich die Fristen entsprechend bei verspäteter Zulieferung.

§ 5 Korrekturen und Änderungen

Im Preis ist eine Korrekturschleife enthalten, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist. Das bedeutet: Der Auftraggeber kann nach Erstlieferung einmalig Änderungswünsche mitteilen, die im Rahmen des ursprünglichen Auftrags umgesetzt werden.

Weitere Korrekturrunden oder inhaltliche Erweiterungen über den vereinbarten Umfang hinaus werden nach Aufwand berechnet. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber vorab über die entstehenden Mehrkosten.

§ 6 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeitsergebnisse (Designs, Texte, Code, Grafiken) gehen mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung in das uneingeschränkte Nutzungsrecht des Auftraggebers über.

Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Auftragnehmer. Der Auftraggeber darf die Ergebnisse in diesem Zeitraum nicht verwenden, veröffentlichen oder an Dritte weitergeben.

Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Arbeiten anonymisiert als Referenz im eigenen Portfolio zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 7 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Die Haftung ist in jedem Fall auf die Höhe der vereinbarten Nettovergütung des jeweiligen Auftrags beschränkt. Dies gilt nicht für die Haftung nach Absatz 1.

Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch fehlerhafte oder verspätete Zulieferung von Inhalten oder Materialien durch den Auftraggeber entstehen.

§ 8 Kündigung und Stornierung

Es besteht keine Mindestvertragslaufzeit. Jeder Auftrag wird einzeln vereinbart.

Beide Seiten können einen laufenden Auftrag jederzeit schriftlich kündigen. Der Auftraggeber hat in diesem Fall die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen vollständig zu vergüten.

Bereits abgenommene Teilleistungen werden nicht erstattet. Das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 9 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Auftragsausführung erforderlichen Inhalte, Zugangsdaten und Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

Der Auftraggeber stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Materialien (Texte, Bilder, Logos) verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Pflicht entstehen.

§ 10 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Für Vertragsbeziehungen mit Auftraggebern, die ihren Sitz in Deutschland oder der EU haben, gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftraggebers.

§ 11 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Gleiches gilt für eventuelle Regelungslücken.